Liposome (INCI)

Herkunft
Liposome (griechisch: liposoma = Fettkörperchen) bilden sich spontan durch Vermischen von entsprechenden Lipiden mit wässrigen Lösungen, wobei mikroskopisch kleine Fettkügelchen (Vehikel) von 35 bis zu mehreren 100 Nanometern entstehen.
Je nach Herstellungsbedingungen besteht die Hülle des Vehikels aus einer oder mehreren konzentrisch angeordneten Lipid-Doppelschichtmembranen, wobei die lipophilen Schwänze in das Innere der Doppelschicht zeigen und deren polare Köpfe in das Innere der Vehikel gerichtet sind sowie die Außenfläche der Vehikel belegen.

Liposome im allgemeinen Sprachgebrauch sind aus unterschiedlichen Phospholipiden natürlichen, halbsynthetischen und synthetischen Ursprungs zusammengesetzt, wobei die Hauptkomponente meistens aus Phosphatidylcholin besteht (siehe Lecithin).

Wirkung
Sie sind wertvolle Trägerstoffe und Wirkstoffe zugleich.
Als Transportmittel schützen sie auch empfindliche Wirkstoffe vor Luftsauerstoff und vor vorzeitigem Abbau. Liposome können die gesamte Hornschicht gleichmäßig durchdringen.
Durch das »Beladen« dieser, wird der Einsatz von Wirkstoffen möglich, die bisher gar nicht oder nicht in solcher Menge verwendet werden konnten. Die in den Liposomen eingeschlossenen Wirkstoffe zeigen sich weitaus wirksamer als die in den Emulsionen.
Die Möglichkeiten eines »Depot-Effektes« sind gegeben.

  • schützt Wirkstoffe
  • Möglichkeiten eines »Depot-Effektes«

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